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Schafe ohne Hirten

Immer wieder lesen wir in der Bibel, dass Jesus von tiefem Mitgefühl ergriffen war. Er fühlte mit, wie es den Menschen ging. Er sah nicht nur, was die Menschen bewegte – nein, er fühlte mit. Dabei vergleicht er sie in Markus 6, 34 mit Schafen, die keinen Hirten habe. Die Konsequenz daraus war, dass er sich viel Zeit nahm, um sie zu lehren.

Nimmst ich das auch wahr? Sehe ich noch die Unsicherheit, die Angst, die Einsamkeit, die Mutlosigkeit meiner Mitmenschen, meiner Arbeitskollegen, meiner Nachbarn, meiner Familienangehörigen? Was macht das mit mir, vor allem, wenn es mir vielleicht genauso geht, ich vielleicht genauso fühle?

Schafe, die ohne Hirten auf der Wiese herumlaufen, wissen nicht, wohin es geht. In der Bibel wird Jesus immer wieder als der gute Hirte beschrieben. Er selbst beschreibt sich als guter Hirte. Warum? Er weiß, wie es weitergeht. Er weiß, wohin alles führt. Er kennt die Plätze, wo ich wieder innerlich zur Ruhe komme, wo ich mich mal ganz fallenlassen kann. Er geht den Weg voraus, aber er geht mir auch nach, wenn ich mich mal verlaufen habe. Daher muss ich keine Angst haben, wenn ich plötzlich merke oder Bedenken habe, dass ich einen falschen Weg eingeschlagen habe, dass ich eine andere Entscheidung hätte treffen können.

Der Psalm 23, der mir beim Bild eines Hirten immer wieder in den Sinn kommt, wird mich heute begleiten und ich hoffe, dass meine Leben, mein Reden sowohl im persönlichen Umfeld als auch im Social Media-Bereich genau diese Zuversicht widerspiegelt, die in dem Psalm zum Ausdruck kommt:

Psalm 23

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